„Le mime Daniel“ gewinnt den Roner surPrize 2007 (13-11-2007)

In den vergangenen Tagen wurde in der Bozner Carambolage bereits zum sechsten Mal der Europäische Kleinkunstwettbewerb „Roner surPrize" ausgetragen. Insgesamt neun Künstler und -gruppen aus verschiedenen Ländern kämpften vom 7. bis 9.11. um die Gunst ihrer Zuschauer und somit um die begehrte Siegertrophäe mit dem dazugehörigen Preisgeld.
Den Auftakt machte am Mittwoch das italienische Duo Microband, zwei Komödianten und virtuose Musiker, die ihre musikalischen Darbietungen mit Humor und Ideenreichtum verknüpften. Danach war der ebenfalls aus Italien stammende Künstler Beppe Tenenti an der Reihe. Mit seiner Kristallkugeln-Jonglage sorgte er für poetische und zugleich witzige Momente. Die Lachmuskeln strapazierte abschließend der in Deutschland lebende US-Amerikaner Peter Shub - ein Komiker, der mit kleinen Gesten immer wieder größte Wirkung erzielte und bewies, dass er zu Recht als internationaler Star in der Manege der Pantomimekunst gefeiert wird.
Den zweiten Wettbewerbsabend eröffnete der in Dänemark lebende Isländer Kristján Ingimarsson. Seine einzige Requisite war ein Mikrofonständer, der zwischen den Händen des Künstlers zum Leben erwachte und mal zu einem Tangopartner, zu einem verrückten Pferd und sogar zu einem Sexpartner mutierte. Anschließend erzählte das schräge A-cappella-Quartett „zapzarap" aus der Schweiz mal singend, mal spielend von ihren Wünschen und Träumen - und zwar in mehreren Sprachen. Grandioser Abschluss des Abends war die Performance von Martin O. Der ebenfalls aus der Schweiz stammende Künstler entpuppte sich als wahres Stimmwunder. Mit Hilfe eines Live-Samplers produzierte er Soundcollagen, zauberte die unterschiedlichsten Stimmungen auf die Bühne und erzählte ganze Geschichte damit.
Am Freitag kam zuerst das österreichische Trio „Theater Irrwisch" an die Reihe. Die drei Männer tänzelten über Kisten, Eimer und Leitern und zeigten dabei, wie man aus aberwitzigen Schelmenstücken schönste Poesie erzeugen kann. Verblüffend und zum Schreien komisch war die Darbietung des Franzosen „Le mime Daniel" in seiner Glanznummer als Vogel Strauß. Er steckte fast gänzlich in einem Federkleid, seine Mimik hatte er nicht zur Verfügung, seine Gestik war eingeschränkt, aber trotzdem erzählte er auf eine sehr verständliche Art und Weise aus dem Leben dieses Vogels. Das italienisch-deutsche Quintett „Running Orchestra" hatte den allerletzten Auftritt zu bestreiten. Die vier Musiker und der Dirigent boten ein stürmisches Musiktheater mit einem Marionettenspiel als Höhepunkt: Zunächst hielt der Dirigent alle Fäden in der Hand, doch bald zeigte sich, dass auch er nicht viel mehr als eine Marionette war.
Wie es das Reglement des "Roner surPrize" vorschreibt, mussten alle Darbietungen die Bedingungen erfüllen und ohne Worte oder mehrsprachig präsentiert werden. Die Verständlichkeit über Grenzen hinweg ist eine wichtige Charakteristik dieses Wettbewerbs.
Am Freitag kurz nach Mitternacht erfolgte die mit Spannung erwartete Preisverleihung. Die Juroren Judith Bertagnolli, Antonio Caldonazzi, Eva Kuen, Georg Mair, Karin Roner, Thomas Seeber und Christiane Weinhold verliehen den mit 4.500 Euro dotierten Jurypreis an den Franzosen „Le mime Daniel". Zum zweiten Mal in der Geschichte des "Roner surPrize" war das Publikum derselben Meinung wie die Fachjury. Auch die Zuschauer wählten den Franzosen zu ihrem Liebling, der sich über einen weiteren Scheck von 1.500 Euro freuen durfte und gleich zwei Trophäen, heuer gestaltet von der Bozner Künstlerin Daniela Chinellato, mit nach Hause nehmen konnte.
Ein aufrichtiges Dankeschön geht an die Firma Roner, die bereits seit sechs Jahren diese weit über unsere Landesgrenzen hinausreichende, einmalige Initiative finanziell unterstützt.
Den Auftakt machte am Mittwoch das italienische Duo Microband, zwei Komödianten und virtuose Musiker, die ihre musikalischen Darbietungen mit Humor und Ideenreichtum verknüpften. Danach war der ebenfalls aus Italien stammende Künstler Beppe Tenenti an der Reihe. Mit seiner Kristallkugeln-Jonglage sorgte er für poetische und zugleich witzige Momente. Die Lachmuskeln strapazierte abschließend der in Deutschland lebende US-Amerikaner Peter Shub - ein Komiker, der mit kleinen Gesten immer wieder größte Wirkung erzielte und bewies, dass er zu Recht als internationaler Star in der Manege der Pantomimekunst gefeiert wird.
Den zweiten Wettbewerbsabend eröffnete der in Dänemark lebende Isländer Kristján Ingimarsson. Seine einzige Requisite war ein Mikrofonständer, der zwischen den Händen des Künstlers zum Leben erwachte und mal zu einem Tangopartner, zu einem verrückten Pferd und sogar zu einem Sexpartner mutierte. Anschließend erzählte das schräge A-cappella-Quartett „zapzarap" aus der Schweiz mal singend, mal spielend von ihren Wünschen und Träumen - und zwar in mehreren Sprachen. Grandioser Abschluss des Abends war die Performance von Martin O. Der ebenfalls aus der Schweiz stammende Künstler entpuppte sich als wahres Stimmwunder. Mit Hilfe eines Live-Samplers produzierte er Soundcollagen, zauberte die unterschiedlichsten Stimmungen auf die Bühne und erzählte ganze Geschichte damit.
Am Freitag kam zuerst das österreichische Trio „Theater Irrwisch" an die Reihe. Die drei Männer tänzelten über Kisten, Eimer und Leitern und zeigten dabei, wie man aus aberwitzigen Schelmenstücken schönste Poesie erzeugen kann. Verblüffend und zum Schreien komisch war die Darbietung des Franzosen „Le mime Daniel" in seiner Glanznummer als Vogel Strauß. Er steckte fast gänzlich in einem Federkleid, seine Mimik hatte er nicht zur Verfügung, seine Gestik war eingeschränkt, aber trotzdem erzählte er auf eine sehr verständliche Art und Weise aus dem Leben dieses Vogels. Das italienisch-deutsche Quintett „Running Orchestra" hatte den allerletzten Auftritt zu bestreiten. Die vier Musiker und der Dirigent boten ein stürmisches Musiktheater mit einem Marionettenspiel als Höhepunkt: Zunächst hielt der Dirigent alle Fäden in der Hand, doch bald zeigte sich, dass auch er nicht viel mehr als eine Marionette war.
Wie es das Reglement des "Roner surPrize" vorschreibt, mussten alle Darbietungen die Bedingungen erfüllen und ohne Worte oder mehrsprachig präsentiert werden. Die Verständlichkeit über Grenzen hinweg ist eine wichtige Charakteristik dieses Wettbewerbs.
Am Freitag kurz nach Mitternacht erfolgte die mit Spannung erwartete Preisverleihung. Die Juroren Judith Bertagnolli, Antonio Caldonazzi, Eva Kuen, Georg Mair, Karin Roner, Thomas Seeber und Christiane Weinhold verliehen den mit 4.500 Euro dotierten Jurypreis an den Franzosen „Le mime Daniel". Zum zweiten Mal in der Geschichte des "Roner surPrize" war das Publikum derselben Meinung wie die Fachjury. Auch die Zuschauer wählten den Franzosen zu ihrem Liebling, der sich über einen weiteren Scheck von 1.500 Euro freuen durfte und gleich zwei Trophäen, heuer gestaltet von der Bozner Künstlerin Daniela Chinellato, mit nach Hause nehmen konnte.
Ein aufrichtiges Dankeschön geht an die Firma Roner, die bereits seit sechs Jahren diese weit über unsere Landesgrenzen hinausreichende, einmalige Initiative finanziell unterstützt.
Quelle bzw. Informationen von:
Kleinkunsttheater Carambolage
