Eine Hausse an der 49. Schweizer Künstlerbörse (21-04-2008)

Eine echte Börsenhausse
und die erste «Erklärung von Thun»
Thun wurde von Mittwoch bis Sonntag
zum Mekka der Kleinkunst. Auf sechs Bühnen traten über 400 KünstlerInnen in rund
100 Produktionen vor Fachpublikum und zahlreichen KleinKunst-Interessierten auf.
Die KleinKunstSpecials «Kolumnen», «10x10», «A cappella» und «Kulturkanton
Aargau» setzten dieses Jahr besondere Akzente im reichhaltigen Programm. Im
Podium «Soziale Sicherheit von KünstlerInnen» manifestierte sich die erste
«Erklärung von Thun».
Die KleinKunstGala vom Mittwoch war
ein würdiger Auftakt der 49. Schweizer Künstlerbörse der ktv. Massimo Rocchi und
Daniele Finzi Pasca wurden beide für ihr kreatives und fantasievolles Schaffen
mit dem Schweizer KleinKunstPreis der ktv ausgezeichnet. Den EhrenPreis der ktv
erhielt Dimitri für sein stilprägendes Lebenswerk, der dann auch gleich die
Laudatio hielt auf die Preisträger des Schweizer InnovationsPreises der ktv:
Zimmermann & de Perrot für ihre Produktion «Gaff Aff».
Die über 100 Produktionen aus rund 20 Ländern boten einen einmaligen Überblick über das internationale KleinKunstGeschehen. Die ausverkauften Säle zeugten vom grossen Interesse an KleinKunst.
Die über 100 Produktionen aus rund 20 Ländern boten einen einmaligen Überblick über das internationale KleinKunstGeschehen. Die ausverkauften Säle zeugten vom grossen Interesse an KleinKunst.
Am Podium «Soziale Sicherheit von
KünstlerInnen» riefen Moderator und Kulturminister a.D. Heinrich Gartentor und
KünstlerInnen dazu auf, Kunstschaffende vor drohender Altersarmut zu schützen
und im neuen Kulturförderungsgesetz KFG die Grundlage dafür zu schaffen.
Die «Erklärung von Thun» im Wortlaut:
Kunstschaffende
sind massgeblich vom Erfolg ihrer Tätigkeit abhängig. Das wird immer so sein.
Doch auch Kunstschaffende werden älter; der Erfolg ihrer Tätigkeit soll ihnen zu
einem angemessenen Dasein auch im Alter verhelfen. Die Möglichkeit zur
Verbesserung ihrer sozialen Absicherung muss auf Bundesebene geschaffen werden
und gehört ins neue Kulturförderungsgesetz.
Quelle bzw. Informationen von:
Schweizer Künstlerbörse - ktv
