Cirque du Soleil: Bills märchenhafte Reise im «Delirium» (02-10-2007)

Mit einem Multi-Media-Musical hat der Cirque du Soleil
am Dienstag bei der Deutschlandpremiere von «Delirium» in Hamburg mehr
als 5000 begeisterte Zuschauer auf eine märchenhafte Reise geschickt.
Darin schwebt Hauptdarsteller Bill mit einem bunten Ballon durch die
Welt, auf einer Reise zu sich selbst.
Mit Jongleuren, Seilartisten und Musikern aus 13 Nationen ist «Delirium» auch eine furiose Reise um die Welt - durch Afrika, Europa und den brasilianischen Karneval. Das Ensemble bot den Zuschauern in der Color Line Arena viel Tanz, farbenprächtige Kostüme und einen Remix aus 23 Jahren Musikgeschichte des Cirque du Soleil. Und wie es sich für einen richtigen Zirkus gehört: Zwei Clowns gibt es auch. Bill schwebt mit seinem Ballon über dem Geschehen, isoliert von den tanzenden, feiernden und kämpfenden Menschen unter ihm. Es sind zumeist laute Töne, die Musik-Direktor Francis Collard anschlägt, getrieben von afrikanischen Trommeln und einem agilen Schlagzeuger. Leinwände auf einer Länge von 150 Metern versetzen die Zuschauer zeitweise in archaische Welten Afrikas.
Die Zeit scheint aufgehoben, wenn die Jongleurin in der Projektion in Sekundenschnelle altert und sich wenig später zurück verwandelt. Die Musik kommt live von der Bühne - und nimmt die Zuschauer mit in die Geschichte von Bill auf der Reise zu den Mitmenschen und seiner inneren Balance. Bill fliegt durch die Lüfte und schwimmt durch ungeahnte Tiefen - ohne Kontakt zum Geschehen aufnehmen zu können. Nur kurz lässt er sich auf die Bühne ziehen und von einer Schlangenfrau faszinieren - dann zieht er sich wieder in seinen Ballon zurück. Das Ensemble nützt die gesamten 45 Meter Breite und auch die mehr als zehn Meter Höhe der Bühne: Mit Seilartisten, einem Stelzenläufer und intensiven Projektionen auf einem riesigen Vorhang. Ein Höhepunkt des atemberaubenden Spektakels: Der Auftritt der Jongleurin, die bis zu sieben Reifen auf einmal um ihren Körper wirbelt.
Schließlich schafft es auch Bill über eine Brücke auf die Bühne, unter die Menschen. Doch spätestens als er zum Happy End in Liebe entflammt, schrammt die «Delirium» die Grenze zum Kitsch. Seit Anfang des Jahres war der Cirque du Soleil mit «Delirium» in den USA auf Tournee, seit dem Spätsommer ist die Produktion in Europa zu sehen. Die nächsten Stationen bis Anfang November sind Mannheim (5./6. Okober), München (19./20. Oktober), Wien (22./23. Oktober) und Köln (2./3. November).
Mit Jongleuren, Seilartisten und Musikern aus 13 Nationen ist «Delirium» auch eine furiose Reise um die Welt - durch Afrika, Europa und den brasilianischen Karneval. Das Ensemble bot den Zuschauern in der Color Line Arena viel Tanz, farbenprächtige Kostüme und einen Remix aus 23 Jahren Musikgeschichte des Cirque du Soleil. Und wie es sich für einen richtigen Zirkus gehört: Zwei Clowns gibt es auch. Bill schwebt mit seinem Ballon über dem Geschehen, isoliert von den tanzenden, feiernden und kämpfenden Menschen unter ihm. Es sind zumeist laute Töne, die Musik-Direktor Francis Collard anschlägt, getrieben von afrikanischen Trommeln und einem agilen Schlagzeuger. Leinwände auf einer Länge von 150 Metern versetzen die Zuschauer zeitweise in archaische Welten Afrikas.
Die Zeit scheint aufgehoben, wenn die Jongleurin in der Projektion in Sekundenschnelle altert und sich wenig später zurück verwandelt. Die Musik kommt live von der Bühne - und nimmt die Zuschauer mit in die Geschichte von Bill auf der Reise zu den Mitmenschen und seiner inneren Balance. Bill fliegt durch die Lüfte und schwimmt durch ungeahnte Tiefen - ohne Kontakt zum Geschehen aufnehmen zu können. Nur kurz lässt er sich auf die Bühne ziehen und von einer Schlangenfrau faszinieren - dann zieht er sich wieder in seinen Ballon zurück. Das Ensemble nützt die gesamten 45 Meter Breite und auch die mehr als zehn Meter Höhe der Bühne: Mit Seilartisten, einem Stelzenläufer und intensiven Projektionen auf einem riesigen Vorhang. Ein Höhepunkt des atemberaubenden Spektakels: Der Auftritt der Jongleurin, die bis zu sieben Reifen auf einmal um ihren Körper wirbelt.
Schließlich schafft es auch Bill über eine Brücke auf die Bühne, unter die Menschen. Doch spätestens als er zum Happy End in Liebe entflammt, schrammt die «Delirium» die Grenze zum Kitsch. Seit Anfang des Jahres war der Cirque du Soleil mit «Delirium» in den USA auf Tournee, seit dem Spätsommer ist die Produktion in Europa zu sehen. Die nächsten Stationen bis Anfang November sind Mannheim (5./6. Okober), München (19./20. Oktober), Wien (22./23. Oktober) und Köln (2./3. November).
