Das ist Annamateur (25-06-2008)

Ein
Hingucker - beeindruckend und mutig. Und stimmgewaltig!
Annamateur heißt mit bürgerlichem Namen Anna Maria Scholz, kommt aus Dresden und ist ausgebildete Sängerin.
Wenn sie sich nicht gerade halb nackt fotografieren lässt, erobert sie mit ihrer Band "Annamateur und Außensaiter" die deutschsprachigen Kleinkunstbühnen und heimst Preise und Auszeichnungen ein. Zuletzt wurde Annamateur mit dem Deutschen Kleinkunstpreis und der Freiburger Leiter geehrt.
"Ich freue mich über das Feedback und die Preise, aber das ist nicht mein Ziel", sagt sie und man glaubt es ihr. Trotz ihres Erfolges ist Annamateur bodenständig geblieben. Nicht zuletzt durch ihren siebenjährigen Sohn Caspar, der sie oft zu ihren Auftritten begleitet. "Mit ihm geht alles ein wenig langsamer. Von den Veranstaltern werde ich im Vorfeld selbstverständlich gefragt, ob wir einen Techniker mitbringen, aber keiner fragt, ob ich eine Kinderbetreuung brauche."
Bald macht Annamateur eine kleine Tour durch die Schweiz. Ihr Sohn bekommt während der Tournee einen Privatlehrer und eine Kinderbetreuung. „In meinem Bekanntenkreis gibt es so viele Arbeitslose, auch Lehrer, die sich über einen Job freuen." Annamateur weiß, worüber sie spricht, sie hat selber erlebt, was es heißt, von Hartz IV leben zu müssen. Darüber singt sie in ihren Liedern, auch über Bulimie oder vom Alleinsein.
„Als die Wende kam, war ich zwölf Jahre alt." Sie ist als Älteste von vier Kindern mit den Eltern, der Großmutter, Hund und Katze in der Nähe von Dresden aufgewachsen. „Der Wechsel vom unbunten Osten in den knalligen Westen hat mir sehr zugesetzt." Aus dieser Zeit erzählt der Text in ihrem Lieblingslied „Um nicht allein zu sein".
„Es ist spannend zu sehen, wie man für sich ist", sagt sie, betont aber auch, wie wichtig Freundschaften für sie sind. Annamateur würde gerne mit allein erziehenden Müttern und ihren Kindern zusammen in einer Gemeinschaft leben. „Frauen sollten sich gegenseitig unterstützen und Inseln bilden."
Auf der Bühne tritt sie seit einigen Jahren immer mit Männern auf. Die Außensaiter, das sind Daniel Sick an der Gitarre und der Cellist Stephan Braun. Die Lieder sind Cover-Versionen von Tom Waits, Charlie Parker oder Dalida, vom Chanson über Blues, Jazz und Funk. Und alles interpretiert die 31-Jährige mit einer unglaublichen Bandbreite in ihrer Stimme. Nach „Walgesänge" heißt ihr neuestes Programm „Bandaufstellung nach B. Hellinger" und persifliert bestimmte Arbeitsmethoden von Psychologen: Ihre Band versteht sich nach langjähriger Zusammenarbeit nicht mehr, die Musiker „balzen" lieber mit den Zuschauerinnen anstatt mit der Sängerin den Abend zu verbringen. Jetzt muss eine Lösung her und die lautet „Bandaufstellung". Ob dies wirklich die Lösung ist, wird am Schluss des Konzerts verraten.
Soviel ist klar: In ihren Programmen geht Annamateur ganz offen und unbefangen mit Problemen um, ohne zu viel von ihrer Persönlichkeit preis zu geben. Dazu ist sie erfrischend uneitel. Auch in ihren Äußerungen. „Die Frontfresse - das bin ich - geht jetzt von der Bühne". Annamateur - wir wollen noch viel von Dir sehen und hören.
Annamateur heißt mit bürgerlichem Namen Anna Maria Scholz, kommt aus Dresden und ist ausgebildete Sängerin.
Wenn sie sich nicht gerade halb nackt fotografieren lässt, erobert sie mit ihrer Band "Annamateur und Außensaiter" die deutschsprachigen Kleinkunstbühnen und heimst Preise und Auszeichnungen ein. Zuletzt wurde Annamateur mit dem Deutschen Kleinkunstpreis und der Freiburger Leiter geehrt.
"Ich freue mich über das Feedback und die Preise, aber das ist nicht mein Ziel", sagt sie und man glaubt es ihr. Trotz ihres Erfolges ist Annamateur bodenständig geblieben. Nicht zuletzt durch ihren siebenjährigen Sohn Caspar, der sie oft zu ihren Auftritten begleitet. "Mit ihm geht alles ein wenig langsamer. Von den Veranstaltern werde ich im Vorfeld selbstverständlich gefragt, ob wir einen Techniker mitbringen, aber keiner fragt, ob ich eine Kinderbetreuung brauche."
Bald macht Annamateur eine kleine Tour durch die Schweiz. Ihr Sohn bekommt während der Tournee einen Privatlehrer und eine Kinderbetreuung. „In meinem Bekanntenkreis gibt es so viele Arbeitslose, auch Lehrer, die sich über einen Job freuen." Annamateur weiß, worüber sie spricht, sie hat selber erlebt, was es heißt, von Hartz IV leben zu müssen. Darüber singt sie in ihren Liedern, auch über Bulimie oder vom Alleinsein.
„Als die Wende kam, war ich zwölf Jahre alt." Sie ist als Älteste von vier Kindern mit den Eltern, der Großmutter, Hund und Katze in der Nähe von Dresden aufgewachsen. „Der Wechsel vom unbunten Osten in den knalligen Westen hat mir sehr zugesetzt." Aus dieser Zeit erzählt der Text in ihrem Lieblingslied „Um nicht allein zu sein".
„Es ist spannend zu sehen, wie man für sich ist", sagt sie, betont aber auch, wie wichtig Freundschaften für sie sind. Annamateur würde gerne mit allein erziehenden Müttern und ihren Kindern zusammen in einer Gemeinschaft leben. „Frauen sollten sich gegenseitig unterstützen und Inseln bilden."
Auf der Bühne tritt sie seit einigen Jahren immer mit Männern auf. Die Außensaiter, das sind Daniel Sick an der Gitarre und der Cellist Stephan Braun. Die Lieder sind Cover-Versionen von Tom Waits, Charlie Parker oder Dalida, vom Chanson über Blues, Jazz und Funk. Und alles interpretiert die 31-Jährige mit einer unglaublichen Bandbreite in ihrer Stimme. Nach „Walgesänge" heißt ihr neuestes Programm „Bandaufstellung nach B. Hellinger" und persifliert bestimmte Arbeitsmethoden von Psychologen: Ihre Band versteht sich nach langjähriger Zusammenarbeit nicht mehr, die Musiker „balzen" lieber mit den Zuschauerinnen anstatt mit der Sängerin den Abend zu verbringen. Jetzt muss eine Lösung her und die lautet „Bandaufstellung". Ob dies wirklich die Lösung ist, wird am Schluss des Konzerts verraten.
Soviel ist klar: In ihren Programmen geht Annamateur ganz offen und unbefangen mit Problemen um, ohne zu viel von ihrer Persönlichkeit preis zu geben. Dazu ist sie erfrischend uneitel. Auch in ihren Äußerungen. „Die Frontfresse - das bin ich - geht jetzt von der Bühne". Annamateur - wir wollen noch viel von Dir sehen und hören.
Quelle bzw. Informationen von:
Rita Baus KulturProduktion GmbH
Annamateur c/o RITA BAUS KulturProduktion GmbH
