Schweizer KleinKunstPreis 2010 der ktv für Ueli Bichsel (04-01-2010)
Ueli Bichsel, Clown, Schauspieler und Bühnenkünstler, wird 2010 mit dem Schweizer KleinKunstPreis der ktv - Vereinigung KünstlerInnen - Theater - VeranstalterInnen, Schweiz, ausgezeichnet. Die ktv ehrt damit einen Künstler, der seinen eigenen Stil geprägt und sich seinen eigenen Weg gebahnt hat; Ueli Bichsel vereint in seinen Stücken Welten, die eigentlich nicht zusammenzubringen sind. Der Schweizer KleinKunstPreis ist mit 10'000 Franken dotiert und wird am Donnerstag, 29. April 2010, an der PreisGala zum Auftakt der 51. Schweizer Künstlerbörse in Thun verliehen.
Auch ohne rote Nase bleibt Ueli Bichsel ein Clown. Aber kein trauriger Clown, vielmehr ein kluger Clown, einer, der sogar dem Tod mutig ins Auge blickt und ihn auf der Stelle erschlagen würde, wenn er könnte. Aber das ist eine andere Geschichte.
Davon gibt es viele, von den anderen Geschichten. Ueli Bichsels Markenzeichen ist es, ständig die Schauplätze und Ebenen zu wechseln; ohne Unterlass tanzt er von einer Parodie zur nächsten, und bruchlos geleitet er das Publikum wieder zurück zu den Anfängen. Immer aber bleibt die Metaebene sein Steckenpferd.
Vielschichtig sind die Stücke von Ueli Bichsel. Nach 17 Jahren mit dem Duo «Die Lufthunde» und 13 Jahren mit dem Circus-Theater «Federlos» weltweit unterwegs, folgte «Das Leben ist schon lustig genug» mit Gardi Hutter, dann sein autobiographisches Solo «Log.», und mit der jetzigen Partnerin Silvana Gargiulo «Pec and Fevvers» und «Ex - hübenwiedrüben».
Ueli Bichsels handgestrickte, herbe Poesie ist massgeschneidert; er verkörpert den klugen Clown genauso wie den lustigen Schauspieler. Und obenauf ist er ein Tausendsassa, ein Sprachakrobat und Bühnenbildzauberer, der auf Stelzen tanzen kann und sich immer irgendwo zwischen Heidi und Hightech bewegt. Ueli Bichsel ist eine Art Schelm in seinem hoch ästhetischen Theater, ein Clown, und zwar einer, der fast alles kann, und das, was er nicht kann, so geschickt überbrückt, dass es geradezu genialisch anmutet.
Der Schweizer KleinKunstPreis wird an der PreisGala zur Eröffnung der 51. Schweizer Künstlerbörse der ktv, am Donnerstag, 29. April 2010, übergeben. Die Schweizer Künstlerbörse dauert dann bis Sonntag, 2. Mai 2010.
Auch ohne rote Nase bleibt Ueli Bichsel ein Clown. Aber kein trauriger Clown, vielmehr ein kluger Clown, einer, der sogar dem Tod mutig ins Auge blickt und ihn auf der Stelle erschlagen würde, wenn er könnte. Aber das ist eine andere Geschichte.
Davon gibt es viele, von den anderen Geschichten. Ueli Bichsels Markenzeichen ist es, ständig die Schauplätze und Ebenen zu wechseln; ohne Unterlass tanzt er von einer Parodie zur nächsten, und bruchlos geleitet er das Publikum wieder zurück zu den Anfängen. Immer aber bleibt die Metaebene sein Steckenpferd.
Vielschichtig sind die Stücke von Ueli Bichsel. Nach 17 Jahren mit dem Duo «Die Lufthunde» und 13 Jahren mit dem Circus-Theater «Federlos» weltweit unterwegs, folgte «Das Leben ist schon lustig genug» mit Gardi Hutter, dann sein autobiographisches Solo «Log.», und mit der jetzigen Partnerin Silvana Gargiulo «Pec and Fevvers» und «Ex - hübenwiedrüben».
Ueli Bichsels handgestrickte, herbe Poesie ist massgeschneidert; er verkörpert den klugen Clown genauso wie den lustigen Schauspieler. Und obenauf ist er ein Tausendsassa, ein Sprachakrobat und Bühnenbildzauberer, der auf Stelzen tanzen kann und sich immer irgendwo zwischen Heidi und Hightech bewegt. Ueli Bichsel ist eine Art Schelm in seinem hoch ästhetischen Theater, ein Clown, und zwar einer, der fast alles kann, und das, was er nicht kann, so geschickt überbrückt, dass es geradezu genialisch anmutet.
Der Schweizer KleinKunstPreis wird an der PreisGala zur Eröffnung der 51. Schweizer Künstlerbörse der ktv, am Donnerstag, 29. April 2010, übergeben. Die Schweizer Künstlerbörse dauert dann bis Sonntag, 2. Mai 2010.
Quelle bzw. Informationen von:
Schweizer Künstlerbörse - ktv
