23. Kleines Fest im Großen Garten (12-06-2008)

15 Abende mit einzigartiger Kleinkunstmischung im barocken Großen Garten

Alles neu macht der Mai. Und das gilt auch für Hannovers berühmtes Kleines Fest im Großen Garten, das vom 9. bis 27. Juli 2008 nun schon im 23. Jahr stattfindet. Im Frühjahr waren wieder über 120 000 Bestellungen eingegangen. Die per Losverfahren zugeteilten rund 42 000 Karten können ab sofort abgeholt werden, bzw. werden verschickt, denn in diesen Tagen erhalten alle Besteller eine Benachrichtigung. Mit den Karten ist bereits jetzt - und das ist die erste Neuigkeit - das komplette gedruckte Programm erhältlich.

Neu sind ferner Picknick-Körbe, die den Garten- und Festbesuchern von der Mövenpick-Schlossküche angeboten werden. Und - druckfrisch neu zum Beginn des Kartenverkaufs - ist ein Fotobuch mit außergewöhnlichen Fotos vom Kleinen Fest (Bernd Ellerbrock: Hannover, Großer Garten - Kleines Fest).

Wenn am 9. Juli 2008 das insgesamt 210. Kleine Fest im barocken Großen Garten in Herrenhausen seine Tore öffnet, wartet auf das Publikum auf 31 Bühnen und Spielorten ein Programm voller Überraschungen, Höhepunkte aber auch leiser Momente. 111 Künstler aus 15 Nationen werden auftreten (sie kommen aus Albanien, Argentinien, Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Israel, Italien, Niederlanden, Japan, Schweiz, Taiwan, Ukraine und den U.S.A.) - viele von ihnen sind Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und Festivals.

Einzigartige Mischung

An 15 Veranstaltungsabenden können jeweils 3 000 Gäste des weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten Festivals wieder die einzigartige, abwechslungsreiche und bunte Mischung sehr unterschiedlicher, aber immer kurzweiliger Darbietungen erleben, die harmonisch aufeinander abgestimmt sind.

Zwischen Hecken und Boskettgärtchen, an Brunnen und Fontänen der berühmten Gartenanlage erwacht am frühen Abend eine Welt aus Clownerie, Magie, Artistik, Theater, Akrobatik, Comedy, Maskenspiel, Straßentheater, Poesie und Musik. Fantastische Stelzenläufer, neugieriges Getier, märchenhafte Gestalten und ungewöhnliche 'Besucher' sind unterwegs, nachdem der "Mann mit dem Zylinder" die Gäste in den „grünen Festsaal" geleitet hat. Dann haben sich die Festgäste bereits ihr persönliches Programm zusammengestellt und wandeln von einer Bühne zur anderen.

Eine ungewöhnliche, liebenswerte Oma, japanische Zirkustradition und Nervenkitzel

Mehr als die Hälfte der 41 Künstler und Künstlerensembles tritt zum ersten Mal in Herrenhausen auf. Endlich geht ein lang gehegter Wunsch von Harald Böhlmann, dem Erfinder und Organisator des Kleinen Festes in Erfüllung: Barry Lubin, Starclown im berühmten Big Apple Circus in New York und Preisträger des Circus Festival Monte-Carlo stellt als Grand'Ma mit Laufband und Hula Hoop-Reifen die Welt ein wenig auf den Kopf. Magier Ralf Gagel, zurzeit noch im Magic Castle in Hollywood zu sehen, wird mit seiner Zauberkunst an der Sternfontäne magische Momente voller Wunder und Esprit entstehen lassen. Zum ersten Mal in Deutschland ist das japanische Mini-Circus-Theater Umptemp, das nach seiner langen Anreise im Zirkuszelt seine Auffassung von Zirkuskunst zwischen Tradition und Moderne präsentieren wird.

Herausragende Meister ihres Fachs in Kontorsion, Handstand und Jonglage und Gewinner des Kiev Festivals im Jahr 2007 sind die Künstler der Kiev Troyka aus der Ukraine und Albanien. Und ein besonderer Coup: Direkt vom Cirque de Demain in Paris bringt der Festivalmacher Wei-Liang aus Taiwan mit, der Jury und Publikum gleichermaßen begeistert hat. Das Kleine Fest ist die erste Station des umjubelten Goldmedaillen-Gewinners des Jahres 2008, der mit seinem Ensemble eine rasante Diabolo-Show auf die Bühne bringt. Mit Frederic Freiherr von Furchensumpf und Josie, dem Geldautomaten lässt Sascha Grammel die Puppen tanzen. In der Mailänder Scala en miniature im Boskett stehen „Carmen" und „La Traviata" auf dem Spielplan. Für gnadenlos gute Stimmen und unwiderstehlichen Charme ist das in Hannover bestens bekannte Maybebop-Quartett berühmt - im Großen Garten sind die preisgekrönten A cappella-Pop - Künstler mit ihrem Programm „Superheld" zu erleben.

Vive la France oder „Une histoire d'Amour"

Ein blau-weiß-roter Faden zieht sich durch das diesjährige Programm des Festivals: Frankreich ist mit acht Ensembles, bzw. 27 Künstlern in diesem Jahr besonders stark vertreten. Allerschönstes Straßentheater bringen Les Dutunnels mit ihrem „Photoalbum" mit - eine Geschichte um Liebe, Leben und Veränderung. Eine Statue mit zwei Köpfen - oder sind es zwei Statuen? - verkörpert Jéròme Murat im Zirkuszelt in seiner mystisch bis skurrilen Geschichte. Wie einst der Mond entstand, erzählt die Compagnie Tichobates voller Poesie mit Tanz und Luftakrobatik. Die „Histoire d'Amour", eine Auftragsproduktion des Kleinen Festes, spielen die ausdrucksstarken Masken des Temps Fort Théàtre: Gestohlen wird die Liebesgeschichte von zwei Affen - diesmal bei Ovid. Akrobatische Spitzenleistungen präsentieren wie schon im letzten Jahr erneut Les Acrostiches; in ihrer preisgekrönten Show kreieren sie als Jongleure, Akrobaten, Sänger und Clowns ein fulminantes Entertainment - hautnah und kräftig gewürzt mit burlesker Komik. „Diese genialen Frensch-männer schenken uns absolute Wohlfühlunterhaltung ..." schrieb The Times.

Das Kind im Mann und Zapfenstreich

Besucher des letzten Kleinen Festes werden ihn wieder erkennen: Nino Costrini aus Argentinien, der Straßentheater-clown wie er im Buche steht. Beim weltberühmten Daidogei-Straßentheater-Worldcup in Japan wurde er im Jahr 2007 mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Auch die Starbugs sind wieder mit von der Partie. Im Januar 2008 sahnten die Schweizer mit ihrer ungewöhnlichen Breakdance-Show „Zapfenstreich" beim Pariser Cirque de Demain eine Silbermedaille ab.

Diesmal kommt Tamara Campbell, die freche Göre von Downunder - hierzulande besser bekannt als Shirlee Sunflower - mit einer Auftragsproduktion des Kleinen Festes: In „Chandelier und Tequila - Twinned Peaks" erzählt sie artistisch, komisch und wie immer recht schräg mit ihrer Partnerin Anne Goldman ihre Geschichte, als die beiden noch siamesische Zwillinge waren.

Bei Oskar heißt es wieder „Bitte einsteigen", wenn seine kleine Lokomotive auf abenteuerliche große Fahrt und durch's Publikum geht. Nach längerer Zeit mal wieder dabei ist das auf alles eingestellte Ensemble Emscherblut mit seinem Improvisationstheater. Ein Wiedersehen gibt es auch mit den Lokalmatadoren Desimo und Peter Shub, die ein neues Programm mitbringen. Traditionell bringen Studenten der Hochschule für Musik und Theater einen Klassiker in 20 Minuten auf die Bühne. In diesem Sommer ist Schillers „Jungfrau" an der Reihe. Und es bleibt zu hoffen, dass ihr durch einen Sprung in's kühle Nass der Sternfontäne der Scheiterhaufen erspart bleibt.

Überall und nirgends...- schnelle Schnecken, Traumkugeln, venezianische Masken und unternehmenslustige Pärchen

Auf den Wegen begegnen den Besuchern eindrucksvolle Figuren, poetische Maskenaktionen und grazile Fabelwesen auf Stelzen. Er wird als erstes gesucht und versteckt sich deshalb gerne: Frans, der kleine Clown, der niemals spricht und mit seinem großen Koffer unterwegs ist.

Wenn zwei märchenhafte Gestalten wie aus einer anderen Welt auftauchen, die schwebend durch den Garten träumen, dann sind das ‚Kleine Atelier' und die Colori vom ‚Teatro Pavana' unterwegs. Nicht weit entfernt entführen die „Drachentöchter" des TraumTanzTheaters die Besucher in eine Traumwelt. Und irgendwo baut ein weißer Maler seine Staffelei auf, während eine unternehmungslustige und leicht durchgeknallte Großtante von ihrem verschüchterten Neffen durch den Großen Garten begleitet wird.

Zum Verweilen laden die orientalischen Zelte des Mokkamakers am Schwanenteich ein. Feigentee und kleine Köstlichkeiten warten hier auf die Besucher.

Defilée aller Künstler und krönender Abschluss

Krönender Abschluss des fast vierstündigen Programms ist traditionsgemäß das Defilée aller Künstler und ein eigens choreographiertes Feuerwerk. Später verabschiedet sich der grüne Festsaal, der Große Garten, mit Illuminationen und Wasserspielen zu Barockmusik.

Die Abendkasse öffnet jeweils um 18.00 Uhr. Einlass ist ebenfalls ab circa 18.00 Uhr. Ab 18.15 Uhr erwartet das 23. Kleine Fest im Großen Garten seine Gäste mit einem Begrüßungsprogramm auf der Schlosswiese - Picknickmöglich-keit eingeschlossen Um 19.00 Uhr beginnt die Programm auf den einzelnen Bühnen.

Es gibt noch gute Chancen, Karten zu bekommen: Für jeden Abend gibt es mindestens 200 Eintrittskarten an der Abendkasse, wobei maximal 2 Karten pro Person abgegeben werden. Die Eintrittskarte kostet Euro 25,00, ermäßigt Euro 14,00. Knirpse bis 111 cm haben freien Eintritt. Pro Abend werden nicht mehr als 3 000 Gäste eingelassen.

Bei den Künstlern ist das Kleine Fest nicht nur europaweit bekannt und beliebt. Auch beim Publikum darf sich das Fest in den berühmten Königlichen Gärten heute über seinen Ruf als erfolgreichstes Festival seiner Art in ganz Deutschland freuen.

Seine einzigartige Atmosphäre, die Zusammenstellung des vielfältigen Programms mit sorgfältig ausgewählten Künstlern und der barocke Große Garten mit seinem besonderen Reiz waren und sind die Grundlage des großartigen Erfolges.

Als Sponsoren unterstützen die Sparkasse Hannover, die VGHVersicherung und das Autohaus Gessner & Jacobi das Kleine Fest im Großen Garten.

Das „Kleine Fest" ist eine Veranstaltung der Landeshauptstadt Hannover - Sport und Eventmanagement

09. (Premiere), 11.,12.,13.,14. Juli 2008
16., 17., 18., 19., 20. Juli 2008
23., 24., 25., 26., 27. Juli 2008
jeweils ab 19.00 Uhr, Einlass ab circa 18.00 Uhr
festwochen-herrenhausen.de - kleinesfest-hannover.de

 

Quelle bzw. Informationen von:
Landeshauptstadt Hannover Kleines Fest