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Reeperbahn Festival: Weniger Bundesmittel für 2027 geplant

Das Reeperbahn Festival steht vor deutlichen Einschnitten bei der Bundesförderung. Nach Angaben von Festivalchef Alexander Schulz sind im Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 nur noch drei Millionen Euro vorgesehen.

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Reeperbahn Festival: Weniger Bundesmittel für 2027 geplant
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Das Reeperbahn Festival steht vor deutlichen Einschnitten bei der Bundesförderung. Nach Angaben von Festivalchef Alexander Schulz sind im Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 nur noch drei Millionen Euro vorgesehen. 2026 erhielt das Hamburger Festival 2026 4,5 Millionen Euro, 2025 waren noch rund 6,2 Millionen Euro vom Bund.

Das Reeperbahn Festival findet seit 2006 jährlich rund um die Hamburger Reeperbahn statt und verbindet Clubfestival und internationalen Branchentreff. 2026 kamen rund 45.000 Besucher nach Hamburg, darunter etwa 5.500 Fachbesucher aus 52 Nationen. Rund 425 Acts aus 44 Ländern waren in mehr als 40 Spielstätten zu erleben. Neben Konzerten und Showcases gehören Konferenz-, Networking- und weitere Branchenformate zum Programm. Gerade für aufstrebende Künstler ist das Festival eine wichtige Plattform, um sich einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren.

Eine weitere Kürzung hätte nach Einschätzung von Schulz konkrete Auswirkungen auf das Programm: weniger Spielstätten, weniger Konzerte und damit auch weniger Möglichkeiten für Nachwuchskünstler, sich einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Ob es tatsächlich bei den für 2027 vorgesehenen drei Millionen Euro bleibt, ist noch offen. Der Bundeshaushalt ist noch nicht abschließend beschlossen.

Foto: Dominik Friess

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kerstin@km-hub.de

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Kerstin Meisner ist Unternehmerin, Netzwerkerin und Herausgeberin des Fachmagazins showcases. Seit mehr als 25 Jahren bewegt sie sich an der Schnittstelle von Livekultur, Eventwirtschaft und Kommunikation. Sie bringt Menschen zusammen, macht Künstler sichtbar und entwickelt Ideen, die über den nächsten Event hinausreichen. Mit ihrer Beratung und ihrem Engagement für GoFor!Artists setzt sie sich für neue Wege in der Künstlervermittlung und eine lebendige Veranstaltungsbranche ein.

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